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Was sind aus Ihrer Sicht die so oft gestellten Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt und wie ist es Ihnen gelungen, diese in Ihrem architektonischen Konzept umzusetzen? Auf welche konzeptionellen Ansätze (Besonderheiten) können sich die zukünftigen Nutzer besonders freuen?

Die Digitalisierung und die damit einhergehende Flexibilisierung des Arbeitsplatzes bietet vielfältige Chancen. Auch das Büro als Ort, an dem wir arbeiten, wird sich verändern müssen. Bereits jetzt sehen wir, dass die Arbeitsplatzauslastung und damit die Gesamtzahl der Arbeitsplätze abnimmt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an anderen Möglichkeiten, um sich auszutauschen und zu arbeiten. Deshalb nehmen Zonen,  die Austausch und Kommunikation ermöglichen, größeren Raum ein. Um diese besonderen Orte allen Nutzer*innen zugänglich zu machen, haben wir neben den oben genannten Voids in den Mitteltrakten der Baukörper Flächen zum Entspannen und für Café-Points, Break-Out-Zonen, Vorträge, Workshops und Bibliotheken vorgesehen. Ergänzt werden diese innenliegenden Nutzungen durch die Sport- und Ruheflächen in der Gartenanlage.